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Abschlussgottesdienst mit Pfarrer Schmitz

Am Sonntag, den 8. Juli, werden wir Pfarrer Valentin Schmitz, der seit vielen Jahren bereits pensioniert ist, aus dem aktiven Predigtdienst mit einem Gottesdienst in Dürwiß verabschieden. Aus diesem Grund haben wir ein kurzes Interview mit ihm geführt.

Gelegentlich fragen ältere Gemeindeglieder: Wie geht es eigentlich Pfarrer Schmitz?

Verglichen mit anderen in meinem Alter geht es mir gut. Meiner Frau nicht so gut. In der Karwoche erlitt sie einen Schlaganfall, der sie rechtsseitig lähmte. Sie befindet sich jetzt in einer Reha-Klinik.

Ein Pfarrer, der pensioniert ist, was macht er dann noch so?

Es ist üblich, dass man als Pfarrer mit 65 in den „Ruhestand“ versetzt wird. Was tut man dann? Wenn man gesundheitlich noch fit ist, möchte man in dem Alter noch etwas tun. Als wir 1997 nach Stolberg zogen, wurde hier gerade die Gründung einer „Tafel“ diskutiert. Es wurden Leute gesucht, die dabei mithelfen wollten. Da dachte ich: „Das ist doch eine sinnvolle Aufgabe für dich. Nicht nur Nächstenliebe predigen, sondern konkret praktizieren.“ Sinn der „Tafeln“ ist es ja, wenigstens einen Teil der Lebensmittel, die jeden Tag vernichtet werden, zu retten und Bedürftigen zukommen zu lassen. So wurde ich Gründungsmitglied der „Stolberger Tafel“, war viele Jahre Vorstandsmitglied und habe in unserem „Laden“ mitgearbeitet - ein-, zwei-, dreimal in der Woche - bis auf den heutigen Tag. Diese Arbeit macht mir immer noch Freude. Nur zu „ruhen“ wäre mir zu langweilig.
Außerdem habe ich auch im „Ruhestand“ immer wieder Gottesdienste gehalten in verschiedenen Gemeinden. Schließlich wollen auch Haus und Garten versorgt sein, und nicht zuletzt beansprucht die Familie den Ehemann, Vater und Großvater.

Sie haben im April ihren 85. Geburtstag gefeiert. Hatten Sie an diesem Tag besondere Wünsche?

Den Geburtstag haben wir nur im engsten Familienkreis gefeiert, nach 56 Ehejahren zum ersten Mal ohne meine Frau, da sie sich im Krankenhaus befand. Wir hoffen, dass sie beim nächsten Geburtstag wieder dabei sein kann. Und dass wir noch einige Jahre gemeinsam verbringen dürfen, noch für andere da sein können, u.a. für unsere drei Enkelkinder, die sich noch im Studium befinden.

Lieber Pfarrer Schmitz,
vielen Dank für die vielen Dienste, die sie trotz Ihres Ruhestandes noch immer für unsere Gemeinde übernommen haben. Danke auch für das Gespräch. Wir wünschen Ihnen nachträglich Gottes Segen zum Geburtstag, gute Wünsche und gute Besserung auch Ihrer Frau!

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