Mit einem schönen Familiengottesdienst zur biblischen Schöpfungsgeschichte feierte der Dürwisser Gemeindeteil sein diesjähriges Erntedankfest. Im Mittelpunkt stand das von Ute Wolff entworfene Schöpfungsbild aus Tüchern und Enblemen.

Vor allem das Mitwirken des Kinderchores unter Leitung von Melli Lumma wusste zu begeistern.

Mit der gewohnten Zuverlässigkeit sorgte unsere Gemeindeband (Bernd Bernholz, Helmut Salöwski, Thomas Wings) für die weitere musikalische Gestaltung.

Als Überraschungsgast trat schließlich der mit Schweizer Akzent predigende Theologe Bibilinus Explicatorius Tresoro auf.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde die Gemeinde dann zu Grillwürstchen und Salatbüffet eingeladen.

Ein solches Fest ist nur möglich dank der Mitwirkung zahlreicher Ehrenamtlicher:

So halfen Frauen aus dem Dürwisser Frauenkreis und dem Besuchsdienstkreis (Renate Breuer, Erna Pudwell, Ricarda Huestegge, Gertrud Obgenoth, Edda Mayer, Rita Droste, Edeltraud Schneiderwind, Edith Holztröger, Marita Krieger, Annemarie Kube) beim Schmücken des Erntedankaltars und der Vorbereitung der Kaffeetische. Beim Aufräumen und Abwaschen leisteten Erna Pudwell, Kerstin Mayer, Ella Urban und Gabi Ortmann ganze Arbeit. Aus dem Presbyterium unterstützten Dr. Detlef von Brandt, Marlies Deringer und Ursula Schwarz die Vorbereitungen nach Kräften. Am Grill sorgten Max Wozniak und Falko Trieb dafür, dass Grillwürstchen und Fleisch rechtzeitig gar wurden. Bedanken möchten wir uns auch bei allen, die die köstlichen Salate für das Buffet zubereitet und gespendet haben.

Nun, ohne unseren Küster Vinzent Baron liefe natürlich gar nichts. Was er an Tischen und Stühlen getragen und geräumt hat, wieviel Zeit er in Vorbereitung und Nachbereitung investiert hat, das ist nicht hoch genug anzurechen. Allen, die zum Gelingen des schönen Festes beigetragen haben ein herzliches Dankeschön!

Pfr. Wolfgang Theiler

Es war ein Bilderbuchtag im Herbst, der Sonntag, an dem in Weisweiler Erntedankfest gefeiert wurde.

Nach den Gottesdiensten in beiden Kirchen wurde die Erntekrone in den Burghof gebracht. Bis in den späten Nachmittag hinein wurde gefeiert. Nach Abzug aller Kosten blieb ein Erlös von ca. 2500 Euro, der wie in jedem Jahr an Brot für die Welt und Misereor gespendet wird.

Ein so großes Fest ist nur möglich durch das Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer. Als Dankeschön sind alle, die zum Erfolg des Festes beigetragen haben, zu einem Abendessen im November mit Rückblick und Gespräch ins evangelische Gemeindehaus in Weisweiler eingeladen worden.

Foto | Musikalisches Highlight: Die Fats Jazz Cats mit Miss Melli zu Gast beim Erntedankfest in Weisweiler

Mit insgesamt 30 Jugendlichen, Konfirmanden- und Betreuergruppe, fuhren Pfarrer Wolfgang Theiler und Jugendleiterin Melli Lumma in den Herbstferien zur einwöchigen Konfirmandenfreizeit auf die Nordseeinsel Ameland. Unterstützt wurden sie von einem Kochteam, das aus Petra Trieb, Doris Nestler und Vinzent Baron bestand. Morgens wurde mit dem Holk-Projekt als Teil des Konfirmandenunterrichtes der Frage nachgegangen „Brauchen Menschen Gott“. Nachmittags und abends standen vielfältige Freizeitaktivitäten auf dem Programm. Toben, schwimmen und spielen am Strand, den Nachbarort Nes besuchen, Trap-Car fahren oder joggen gehen, Spieleabend, Krimi-Dinner, Nachtwanderung, Abschlussparty: es gab viele Möglichkeiten und Langeweile wurde zum Fremdwort. Und die Gruppe fand gut zueinander, so dass alle ihren Platz fanden. Wie es (fast) immer ist auf Ameland!

Am Sonntag, den 26. Oktober, feierte Pfarrer Crampen sein 25-jähriges Priesterjubiläum mit einer Messe in der Weisweiler Pfarrkirche St. Severin.

Zugleich wurden neue Vitrinen für kostbare historische Priestergewänder ihrer Bestimmung übergeben. Den zahlreichen Gratulanten schloss sich beim anschließenden Empfang auch Pfarrer Theiler für die evangelische Kirchengemeinde an. Er überbrachte Glückwünsche zum Jubiläum und den Dank für eine engagierte ökumenische Zusammenarbeit, die mit Pfarrer Crampen nun schon seit Jahren verbunden ist.

Noch Ende 2013 konnte mit Frau Melli Lumma eine Mitarbeiterin für die Jugendarbeit gewonnen werden, die mit einem Stundenumfang von 25 Wochenstunden ab Januar 2014 die Elternzeitvertretung der bisherigen Mitarbeiterin ausfüllt. Frau Lumma schließt zur Zeit eine Ausbildung zum Coach für Identitätsfindung und Kreativitätsförderung ab. Auf Grund ihrer bisherigen Ausbildung und Erfahrung im Bereich von Kinder- und Jugendgruppen, hat sie sofort zahlreiche Initiativen ergriffen, um die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit wieder aufleben zu lassen. Außerdem hat sie die Leitung des Dürwisser Kinderchores übernommen. Neu sind entstanden eine Zumba-Gruppe für Jugendliche und junge Frauen in Weisweiler und eine Jugendgruppe, die die Jugendräume in Dürwiß neu gestaltet.

Die Sommermonate waren gekennzeichnet durch die dreimonatige Abwesenheit von Pfarrer Theiler, der sich in dieser Zeit zu einem Kontaktstudium in Berlin aufhielt. Die Vertretung wurde dankenswerterweise durch die Kollegen und Kolleginnen in der Region II gewährleistet. Alle traditionellen Gemeindeveranstaltungen in diesem Zeitraum konnten durch frühzeitige Vorbereitung und das Engagement der Mitarbeitenden stattfinden.

Für ein iranisches Flüchtlingsehepaar konnte durch intensiven Einsatz des Presbyteriums eine Wohnung gefunden werden, die zur Jahreswende den Auszug aus dem schwierigen Umfeld der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Weisweiler möglich machte. Es besteht weiterhin guter Kontakt zu den beiden, die seit vielen Monaten auf die Fortführung ihres Asylverfahrens warten.

Eine Presbyterin aus dem Bezirk Weisweiler legte ihr Amt aus persönlichen Gründen nieder. Dieser Platz konnte bislang nicht wieder besetzt werden.

Wegen Undichtigkeiten mussten alle Fensterelemente an zwei Teilseiten der Kreuzkirche in Dürwiß erneuert werden. Die aufwändige kostenintensive Sanierung ist bereits abgeschlossen. Allerdings steht die gleiche Maßnahmen für die beiden anderen, weit größeren Giebelseiten in den kommenden Jahren noch an.

Pfarrer Wolfgang Theiler, Oktober 2014

Gemeindestatistik

Am 31.12.2012 lebten in unserer Gemeinde 2043 Mitglieder.

Amtshandlungen im Jahr 2013:

12 Mädchen und Jungen wurden getauft, 1 Kind gesegnet,
27 Mädchen und Jugen wurden konfirmiert ,

2 Paare wurden kirchlich getraut,
17 Gemeindeglieder verstarben aus unserer Gemeinde,

10 Frauen und Männer erklärten ihre Austritt,
6 Frauen und Männer traten der evangelischen Kirche bei.

Mit einer „Pimp-Party“ wurden die von Jugendleiterin Melli Lumma und Dürwisser Jugendlichen neu gestalteten Jugendräume im Keller des Gemeindehauses in der Konrad-Adenauer-Straße eröffnet. Viel Arbeit steckte in der Renovierung, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bunt, gemütlich
und einladend wirken die Räume nun, die für offene Treffs, Gruppenmeetings oder gelegentliche Parties für Kinder und Jugendliche in Dürwiß zur Verfügung stehen. Am Einweihungsabend herrschte jedenfalls gute Stimmung unter den zahlreichen, für die Party aufgepimpten, also mega gestylten Jugendlichen.

Zahlreiche Seniorinnen und Senioren folgten der Einladung zu den Adventsfeiern in Weisweiler und Dürwiß. Alle, die kamen, auch die ehrenamtlichen Helferinnen, erlebten zwei besinnliche Nachmittagsstunden mit einer Adventsandacht in der Kirche und dem anschließenden Kaffeetrinken.

2014 12 senioren adventsfeier

2014 12 senioren adventsfeier 2

Die ältesten Teilnehmerinnen wurden von Pfarrer Wolfgang Theiler besonders begrüßt. Es waren in Dürwiß Herr Dr. Breitfuß (91), Frau Kerst (92) und Frau Wieland (87), in Weisweiler waren es Frau
Kaukel (95) und Herr Kaffke (90, im Bild rechts).

Wie in den vergangenen Jahren gestaltete der ökumenische Chor unserer Kirchengemeinde „HörMal“ den Gottesdienst am 3. Adventssonntag. Lieder wie „Joy to the world“ und „Go tell it on the mountain“ besangen die weihnachtliche Freude, die mit der Geburt des Kindes in Bethlehem verbreitet wird. Und auch das besinnliche „When I fall in love it will be forever“ gefiel in der voll besetzten Auferstehungskirche. Ein Lied stand auch im Mittelpunkt der Predigt, das weihnachtliche Paul-Gerhard-Lied „Ich steh an deiner Krippen hier“, das von der ganzen Gemeinde gesungen wurde. Den Schlusspunkt setzte der Chor mit einem Medley aus populären Weihnachtsmelodien, bevor alle
Anwesenden zu einem adventlichen Umtrunk ins Gemeindehaus eingeladen wurden.

2014 12 hoermal advent

2014 12 neue stolpersteineZum dritten Mal kam der Kölner Künstler Gunter Demnig nach Eschweiler, um weitere 14 Gedenksteine zu verlegen. Die sogenannten Stolpersteine erinnern an die Namen und Schicksale von Eschweiler Bürgern, die von den Nazis zwischen 1933 und 1945 verfolgt und umgebracht wurden.
Erstmals konnten auch in Weisweiler die kleinen, messingbeschlagenen Erinnerungszeichen in das Straßenpflaster gelegt werden, zum Beispiel für den in der Hauptstraße neben dem jüdischen Bethaus wohnenden Synagogendiener David Leyens und seine Tochter Elsa. In Dürwiß erinnert ein weiterer Gedenkstein an einen ermordeten polnischen Zwangsarbeiter.