Juli: Neues Dach für Kirche in Weisweiler

Seit Jahren schon hatte das Presbyterium Rücklagen angesammelt für die kostspielige Erneuerung des Kirchendaches in Weisweiler (mehr als 100.000 Euro). In diesem Sommer war es endlich soweit. Damit die umfangreiche Dachsanierung durchgeführt werden konnte, mussten die Auflagen der Denkmalbehörde berücksichtigt werden. Außerdem wurde das Gebäude vollständig eingerüstet.
Unter der Regie von Architekt Manfred Wolf-Völker entfernte schließlich die Dachdeckerfirma Bloch auf ganzer Fläche das 59 Jahre alte Ziegeldach, sorgte im Wohnbereich innen und außen für ausreichende Wärmedämmung, die bislang fehlte, erneuerte Dachziegel, Schornsteine, zwei Dachgauben und die Ortgänge an den Giebeln und brachte neue Dachrinnen an. Ein eigener Posten bestand in der Erneuerung des Blitzschutzes durch eine Fachfirma, die das gesamte Dach einschließlich Kirchturm betraf. Ein Jahr vor dem 60. Jubiläum der Kirche erstrahlt das Kirchendach nun in neuem Glanz und wird, so hoffen die Verantwortlichen, viele Jahrzehnte halten und mit der neuen Wärmedämmung zu einer Reduzierung der Heizkosten beitragen.

 

18. Juli: Ausflug der Frauenhilfe

In diesem Jahr lud das sehr schöne Wetter die Frauenhilfsfrauen, einige Ehemänner und andere Gäste zu einem Ausflug in die wunderschöne Eifel ein.
Der erste Weg führte in das historische Städtchen Monschau. Einige Frauen und Männer besuchten die Sandskulpturenausstellung, andere bevorzugten einen Spaziergang ins Stadtzentrum, wo Cafés bei Eis oder Kaffee zum Verweilen einluden. In Hellenthal im Restaurant Adler kehrten die Ausflügler zum Mittagessen ein.
Anschließend fuhr Dieter, der Busfahrer, die Gruppe in die kleine Kurstadt Gemünd. Vom Kurspaziergang und Kneipp-Fußbad waren alle sehr begeistert, es war sehr spaßig. Vor der Heimreise gab es im Kurhotel noch leckeren Kaffee und Kuchen. Alle sagten: „Es war ein wunderschöner Ausflug“.

 

14. Juli: Sommerkonzert des Chores

Erstmals trat der ökumenische Chor unserer Kirchengemeinde bei seinem Sommerkonzert unter dem neuen Namen „HörMal“ auf. Das Programm bestand aus A-Capella-Stücken und Liedern, die von einer Band begleitet wurden, die sich aus Jonas Collip (Drums), Martin Kopp (Keyboard) und Marc Schmitz (Chorleiter und Bass) zusammensetzte. Als musikalische Gäste sangen mitreißend und bewegend zugleich die „Bells Angels“. Das Publikum in der voll besetzten Auferstehungskirche bedankte sich bei Andrea und Carina Mallmann, die von Martin Kopp und Marc Schmitz begleitet wurden, mit tosendem Applaus. Mit dem Lied „Free Fallin’“ von Tom Petty setzte der Chor schließlich den Schlusspunkt hinter ein hörenswertes musikalisches Programm. Anschließend lud der Chor zum Sommerfest in den Burggarten ein, der bei herrlichem Sommerwetter einen schönen Rahmen für den abendlichen Ausklang bot.

 

7. Juli: Kinderbibeltag

Der Museumspark Orientalis im holländischen Nimwegen war am Samstag, dem 7. Juli, Ziel des diesjährigen Kinderbibeltages. Mit 37 Kindern und 6 Betreuern ging es frühmorgens mit dem Bus Richtung Holland.
Das Freilichtmuseum bietet Einblicke in die Herkunft der drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam und lässt die Besucher in die Lebenswelt des Orients und der antiken Religionsgeschichte eintauchen.
Im jüdischen Dorf sind eine Synagoge und Szenen aus Nazareth nachgebildet. In der Karawanserei lädt eine Wüstenherberge zum Verweilen ein. Gleich nebenan sind auf sandigem Boden Beduinenzelte aufgebaut, Zelte, in denen auch Abraham mit seiner Familie gelebt haben könnte. Im arabischen Fischerdorf luden Museumsmitarbeiter zum Teetrinken ein und die Gebetshaltungen des islamischen Tagesgebetes konnten ausprobiert werden. Wer wollte, ließ seinen Handrücken mit Hennablumen verzieren.
Als Höhepunkt wartete eine römische Stadtstraße mit begehbarem Marktplatz, Handwerkerstätten, römischen und christlichen Häusern und einer Taverne auf. Ein römischer Soldat, eine Weberin und andere lebende Figuren gaben in originalen Kostümen Auskunft über das Leben in der damaligen Zeit, als Jesus von Pilatus verurteilt wurde oder der Arzt Lukas sein Evangelium schrieb.

 

14. Juni: Burgmusik mit Fleuth 53

Zum vierten Mal hatte die Evangelische Kirchengemeinde Weisweiler-Dürwiß zur Burgmusik in die Auferstehungskirche eingeladen. Wegen der vielfältigen persönlichen Beziehungen der Gruppe „Fleuth 53“ zu Weisweiler entwickelte sich das Konzert mit dem Titel „La Fiesta de la Alegria“ - „Das Fest der Freude“ sehr bald zu einer Art Heimspiel vor begeistertem Publikum. Die gut aufgelegten Musikerinnen und Musiker, die überwiegend aus dem Stolberger Raum kommen, präsentierten gut 30 Titel aus ihrem breiten Repertoire bekannter Melodien.
Als besonderer Gast des Abends zeigte die gebürtige Marokkanerin Fatima Decker Kostproben ihrer musikalischen Kunst auf der Djembe, der afrikanischen Trommel. Ihr gelang es spielerisch, das Publikum in der voll besetzten Kirche zum Mitklatschen und Mittanzen zu animieren. Nach zweieinhalb Stunden Musikprogramm lud der Innenhof der historischen Burgmauern in Weisweiler zum weiteren Verweilen ein. Dabei setzte die von Andreas Wolff für diesen Abend entworfene Lichtinstallation bei zunehmender Dunkelheit eindrucksvolle Farbakzente in den Weisweiler Burghof.

 

2. Juni: Kindermusical „Ritter Rost“

Einen bunten Samstagnachmittag erlebten 25 Kinder mit dem Musical „Ritter Rost“ im Gemeindezentrum Dürwiß.
Der Kinderchor unter Leitung von Susanne Bramkamp hatte einige Lieder des bekannten Kinderstückes eingeübt, die Kindergruppe mit Melanie Urban dafür Kostüme und kleine Spielszenen vorbereitet. Dazu kamen die in den Gruppen gebastelten Rhythmusinstrumente und Masken, mit denen alle Kinder bei der Aufführung mitwirken konnten.
So wurde es eine von Sonja Reitler spannend erzählte lebendige Geschichte mit dem kleinen Ritter Rost, dem gefährlichen Drachen Koks und dem mutigen Burgfräulein Bö.

 

Konfirmation 528. April/5. Mai: Konfirmationen

Mit zwei festlichen Gottesdiensten wurden am 28. April in der Auferstehungskirche und am 5. Mai in der Kreuzkirche insgesamt 27 Jugendliche konfirmiert. Musikalisch wurden die Gottesdienste gestaltet vom Ökumenischen Chor und der Band unserer Kirchengemeinde, bzw. vom Jugendchor „Lautstark“ der Pfarre St. Severin. Mit der feierlichen Konfirmation fand der Konfirmandenunterricht, der im Herbst 2011 begonnen hatte, seinen Abschluss.

 

Gewinn 615. April: Fragebogen eingereicht - Geldbetrag gewonnen

Am letzten Arbeitstag vor der Mutterschutzzeit nahm Frauke Reller noch eine Losprämie von 500 Euro für die Jugendarbeit in Empfang, weil sie für eine Datenerhebung bei allen „Offene-Tür-Einrichtungen“ in NRW ihre Angaben pünktlich abgeschickt hatte.
Eigens zur Übergabe des Geldes und zu einem Informationsgespräch über die aktuellen Erfahrungen in der Jugendarbeit hatten sich Angela Wüsthof, Referentin für Offene Jugendarbeit bei der Evangelischen Kirche im Rheinland, Gaby Bügler vom Synodalen Jugendreferat in Jülich und Willi Liebing, Vorsitzender der „Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW“ (ELAGOT) auf den Weg nach Weisweiler gemacht.

Foto: © dK | V.l.n.r.: Pfr. Wolfgang Theiler, Angela Wüsthof, Gaby Bügler, Frauke Reller und Willi Liebing

 

10. April: Pfarrer Schmitz feiert 80. Geburtstag

Bei guter Gesundheit feierte Pfarrer Valentin Schmitz, bis 1997 evangelischer Pfarrer in Weisweiler und Dürwiß, seinen 80. Geburtstag.
Zusammen mit seiner Frau empfing er zahlreiche Gäste, darunter Pfarrer Wolfgang Theiler mit den Presbyterinnen und Presbytern Ursula Schwarz, Jürgen Peiter und Bernd Schwuchow, in seiner Wohnung in Stolberg. An seinem Geburtstag berichtete die Eschweiler Tageszeitung über das langjährige Engagement des Jubilars bei der „Stolberger Tafel“, die sich mit dem Einsammeln und Verteilen von Lebensmitteln für Menschen in finanziell beengten Situationen einsetzt.

Von hier aus noch einmal nachträglich:
Herzlichen Glückwunsch, lieber Pfarrer Schmitz, und Gottes Segen zum Geburtstag.

 

2.-5. April: Osterferienspiele

Mit Ausflügen, Spielen und Basteln erlebten 31 Kinder die Osterferienspiele, die in Zusammenarbeit mit dem Ferienwerk und den Maltesern aus Weisweiler im evangelischen Jugendheim stattfanden. Dabei konnte Jugendleiterin Frauke Reller auf die Hilfe zahlreicher ehrenamtlicher Jugendlicher zählen, die mit ihr die vier Ferientage vorbereitet hatten.
Auch der Fahrradausflug zum Indemann machte trotz des kühlen Wetters allen Kindern Spaß.

 

23. März: Energie-Exkursion nach Weisweiler

Etwa dreißig Teilnehmer und Teilnehmerinnen einer „Energie-Exkursion“ machten mit ihren Elektromobilen Station im Gemeindezentrum Weisweiler, Burgweg 7. Zu der Veranstaltung hatte der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen im Rahmen ihres Aufrufes zum Autofasten eingeladen. Küster Dr. Detlef von Brandt empfing die Gruppe und berichtete mit einem kurzen Vortrag über die verschiedenen Maßnahmen für eine bessere Ökobilanz der Gebäude in unserer Kirchengemeinde. Besonderes Interesse zeigten die Gäste am Blockheizkraftwerk im Weisweiler Kirchenkeller, mit dem seit 5 Jahren neben der Heizwärme für Kirche und Gemeindehaus auch elektrischer Strom erzeugt wird.
Während der Besichtigung im Kellergeschoss wurde zugleich im Burghof eines der strombetriebenen Autos zur Weiterfahrt mit Ökostrom aufgetankt.

 

3. Februar: Neuer Präses der Ev. Kirche im Rheinland gewählt

Manfred Rekowski (oberes Bild) ist der neue Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Landessynode der rheinischen Kirche wählte den 54-jährigen Theologen aus Wuppertal bei ihrer Tagung in Bad Neuenahr vom 6. bis 12. Januar. Neben vielen Beratungen und Beschlüssen standen die turnusmäßigen Wahlen zur Kirchenleitung im Zentrum der Aufmerksamkeit. Im 3. Wahlgang erhielt Oberkirchenrat Rekowski, der seit Frühjahr 2011 hauptamtliches Mitglied der rheinischen Kirchenleitung und Leiter der Personalabteilung im Landeskirchenamt ist, 116 Stimmen. Auf seine Mitbewerberin Vizepräses Petra Bosse-Huber entfielen 93 Stimmen. Dr. Ellen Ueberschär, die dritte Kandidatin, war nach zwei Wahlgängen ausgeschieden. Der Präses trat am 3. März die Nachfolge von Nikolaus Schneider an, der in den Ruhestand geht.
Mit Dank für die „intensive Gemeinschaft“ in der Synode hat sich Präses Nikolaus Schneider (unteres Bild) nach 10 Jahren im Amt des obersten Repräsentanten seiner Kirche verabschiedet. Die Kirche sei ein wanderndes Gottesvolk und nun wolle er es denen überlassen, die weiter unterwegs sein werden. Der designierte Präses Manfred Rekowski sprach ihm Dank und Respekt aus.

Schneider habe das Profil der evangelischen Kirche geschärft und sei ein „Sympathieträger unserer Kirche“ gewesen.
„Kontinuität, wo möglich, und Wandel, wo nötig“, so beschrieb der neue Präses die zukünftige Arbeit der Kirche zum Abschluss der rheinischen Landessynode.
In Bad Neuenahr kommen jedes Jahr Anfang Januar die 214 Abgeordneten aus den 38 rheinischen Kirchenkreisen zu ihren Beratungen als Landessynode zusammen.
Weitere ausführliche Berichte und Informationen sind unter http://www.ekir.de zu finden.

 

3. Februar: Neue Presbyterin

Nachdem das Presbyterium Frau Marlies Deringer als Presbyterin für den Bezirk Dürwiß berufen hatte, wurde sie im Gottesdienst am 3. Februar feierlich in ihr Amt eingeführt. Mit der Besetzung des seit geraumer Zeit vakanten Platzes ist das Presbyterium unserer Kirchengemeinde wieder vollzählig.
Frau Deringer ist 60 Jahre alt, verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sie wohnt seit zwölf Jahren in Dürwiß.



1./2. Februar: Presbyterium in Kaiserswerth

Zu seiner jährlichen Presbyteriumsklausur fuhren die Mitglieder des Leitungsgremiums zur Kaiserswerther Diakonie in Düsseldorf.
Dort waren sie untergebracht im ehemaligen Mutterhaus für Diakonissen, das vor 10 Jahren zu einem schmucken Hotel umgebaut wurde. Neben den Themen, die sich der eigenen Gemeindearbeit widmeten, stand ein Vortrag und eine Führung über das Gelände der von Theodor Fliedner seit 1836 ins Leben gerufenen Diakonie in Kaiserswerth auf dem Programm.